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Bodensee Beaver erreichen auf der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg den 3.Platz
Bodensee Beaver erreichen auf der Deutschen Meisterschaft in Nürnberg den 3.Platz

Erfolge

Alles über die Meisterschaften - Vorbereitungen

Übersicht

Jahr 2024 / 2025

  • 6. Platz Europameisterschaft in Bari
  • 3. Platz Deutsche Meisterschaft in Nürnberg
  • 2. Platz Qualifikationsturnier in Vöhringen

Jahr 2024 / 2025

Erster Selbstbau Roboter

Ab September geht die neue Saison los. 
Unsere startet dieses Jahr ohne Roboter. Denn ab jetzt wird der Roboter von Anfang bis zum Ende komplett selbstgebaut. 
Also kein Lego mehr sondern CAD-Design, 3D Druck und natürlich die eigenen Platinen. Dazu kommt der Ligen Wechsel von Maze Entry zu Maze. Das macht einiges komplexer. Wir brauchen jetzt bessere Sensorik, Kameras und deutlich verbesserte Bewegungsabläufe. Durch den kompletten Hardwarewechsel müssen auch alle Programme neu geschrieben werden. Es steht also viel Arbeit bevor.

Angefangen haben wir mit einem provisorischem Roboter Aufbau um die grundlegenden elektronischen Funktionen zu testen. Dazu zählen natürlich auch die ersten Fahrversuche, die natürlich große Euphorie auslösen wenn alles klappt.

Viel Zeit hatten wir natürlich nicht. Deshalb wurde in den folgenden Wochen der Roboter mit allen Bauteilen so schnell wie möglich zusammengebaut.

Ende Februar war es dann soweit. Der erst Wettkampf stand an. Am Abend zuvor hatten wir den Roboter das erste mal komplett getestet. Etwas knapp aber gereicht hat es trotzdem, denn wir schaffen es auf den zweiten Platz und sind damit für die deutsche Meisterschaft in Nürnberg qualifiziert. Diese ist schon weniger als zwei Wochen später. Es bleibt also nicht viel Zeit für Verbesserungen. Zum Glück liegen da die Fasnetsferien gelegen. Wir können also wir viel testen und die Bewegungsabläufe optimieren.

Die Tage in Nürnberg haben natürlich viel Spaß gemacht. Zwischen gelungenen Läufen und ärgerlichen Bugs sind wir am Ende trotzdem mehr als positiv überrascht. Zeitweise standen wir auf der Punktetabelle mal auf dem 2.Platz. Schlussendlich wird es dann aber der 3. Platz, von insgesamt 14 Teams. Darüber sind wir mehr als Erfreut, denn so sind wird für die Europameisterschaft in Italien qualifiziert. Das war unser Ziel für das erste Jahr in Maze.

Europameisterschaft in Italien

Nach unserem Erfolg in Nürnberg ruhen wir uns natürlich nicht aus, denn wir wollen uns bestmöglich auf Bari, also die Europameisterschaft in Italien, vorbereiten. Innerhalb des nächsten Monats  planen, entwickeln und bauen wir also einen neuen Roboter. Dieser setzt viele neue Ideen und Verbesserungen um.

Darunter sind einer bewegliche Vorderachse, um geschickter über Hindernisse zu kommen, aber auch ein komplett neues Platinen-Set, überarbeitete Silikonräder und neue Motoren. Der komplette Aufbau verändert sich also grundlegend, am wichtigsten dabei sind die Breite und Länge des Roboters. Diese verringern sich um mehrere Zentimeter. So ist es einfacher durch den Parkour zu navigieren.

Um die neuen Platinen aber auch zum laufen zu bekommen muss nun einiges an Software überarbeitet werden. Dazu kommen ganz viele Erfahrungen und Ideen aus den letzten beiden Wettkämpfen, die umgesetzt werden möchten.

10 Wochen später ist es dann soweit. Es geht los nach Bari. Nach einer 14-Stündigen Autofahrt erreichen wir unsere Unterkunft. Am nächsten Tag steht erstmal eine Stadtbesichtigung an. Abends wurde dann der Roboter, noch bis spät in die Nacht, weiter getestet. Denn testen kann man ja nie genug.

Die folgenden Wettkampfstage sind für unser Empfinden sehr schnell vergangen. 

Da dies unser ersten Jahr in der Liga Maze ist haben wir uns auf die Entwicklung des Roboters und seine Fahrstrategien fokussiert. Da blieb keine Zeit eine Karte zu programmieren. Diese würde eine digitale Karte des bereits befahrenden Labyrinths erstellen. So kann man zum Beispiel unbesuchte Felder und den Ausgang besser finden. Dafür gibt es, auf einem Wettkampf, auch Bonuspunkte. Auf der deutschen Meisterschaft haben unsere Fahralgorithmen hervorragend funktioniert und vollkommen ausgereicht um den 3.Platz zu erreichen. In Bari wird diese Strategie jedoch zu unserem Verhängnis. Die sehr einfachen Labyrinthe ermöglich es Teams mit einer Karte mehr Punkte zu ergattern. Das war zwar ärgerlich für uns, trotzdem lernen wir daraus und arbeiten für die nächste Saison auf jeden fall an einer Karte.

Hier einen Zusammenschnitt der Läufe aus Bari anschauen - YouTube

Insgesamt erreichen wir den 6. Platz. Wobei auch hier erwähnt werden muss das die ersten beiden Plätze durch die Weltmeister, bzw. durch die Vizeweltmeister belegt wurden. Überrascht hat uns der Innovation Award. Diesen haben wir für das stark optimiert Fahrverhalten unseres Roboters erhalten. Zusammenfassend konnten wir, auf der EM in Bari, viele Erfahrungen sammeln. Außerdem war Bari für alle von uns ein großes Highlights.