Roboter Team „Bodensee Adler“ – schnell, präzise, einzigartig
Bodensee Adler: Wer wir sind
Wir sind die Bodensee Adler, ein engagiertes Team der RoboterAG Markdorf im RoboCup. Unser Team besteht aus Nils Jager, Pascal Gärtner, Niklas Wolpert und Tim Haider.
Das Team startete als Zweierteam, wurde jedoch im Jahr 2026 gezielt verstärkt:
Mit Niklas Wolpert und Tim Haider kamen zwei erfahrene Mitglieder aus einem anderen Team der AG hinzu, um uns bei der Vorbereitung auf die kommenden Turniere zu unterstützen. Beide bringen wertvolle Erfahrung mit und ergänzen unser Team optimal.
Nachdem wir uns bereits letztes Jahr mit einem Europameister-Titel in der Soccer-Liga bewiesen haben, sind wir stolz darauf, uns dieses Jahr für die RoboCup Junior Weltmeisterschaft in Südkorea qualifiziert zu haben.
Der Roboter der Bodensee Adler
Was unseren Roboter besonders macht
Der Größte unterschied zu Teams der selben Liga sind zwei Lidar-Sensoren. Die meisten Teams verwenden nur ein einzelnes Lidar. Doch durch zwei Sensoren können unsere Roboter ihre Position deutlich genauer bestimmen. Das funktioniert selbst dann zuverlässig, wenn einer der Sensoren teilweise verdeckt wird.
Zusätzlich nutzen wir einen Maussensor zur Bewegungsmessung. Dadurch wird die Positionsbestimmung noch präziser und unsere Roboter können sich so besser auf dem Spielfeld orientieren.
Die Technik unseres Roboters im Überblick
Unsere Roboter nutzen vier Brushless-Faulhaber-Motoren mit Omniwheels. Dadurch können sie sich schnell und präzise in jede Richtung bewegen.
Für die Orientierung im Spielfeld nutzen wir zwei Lidar-Sensoren, einen Maussensor sowie eine Raspberry-Pi-Kamera mit parabolischem Spiegel für ein 360 Grad Sichtfeld. Zudem Erkennt die Kamera die Tore sowie den Ball.
Außerdem erlaubt unser Bodenring aus LEDs und Phototransistoren eine zuverlässige Erkennung von Strafraum und Außenlinien.
Die Steuerung übernimmt ein Teensy 4.0. Für den Schussmechanismus verwenden wir einen selbst gewickelten Elektromagneten.
Herausforderungen beim Roboter im Entwicklungsprozess
Eine große Herausforderung war die Zeit. Unsere neu designten Platinen für die neuen Roboter konnten durch Lieferprobleme einzelner Bauteile erst sehr spät fertiggestellt werden. Dadurch verschob sich der gesamte Entwicklungsplan deutlich nach hinten.
Für die Programmierung und das Testen der fertigen Roboter blieb uns dadurch nur wenig Zeit. Bei der Qualifikation zur **Deutschen Meisterschaft** des Roboter-Tuniers, führte das zunächst zu deutlichen Startschwierigkeiten.
Trotz dieser Probleme konnten wir unsere Systeme schnell weiterentwickeln und stabilisieren. Bis zur Deutschen Meisterschaft erreichten wir ein deutlich besseres Niveau und konnten dort schließlich den 2. Platz erzielen.
Bodensee Adler im Wettbewerb
Warum wir Soccer spielen
Zuvor traten wir in der Liga Rescue Line an – allerdings merkten wir schnell das dies nicht unsere Stärke ist. Soccer bietet einen klaren Vergleich mit anderen Teams und ein spannenderes Wettkampferlebnis – das motiviert uns sehr.
So bereiten wir uns vor
Unsere Vorbereitung ist durchdacht: Wir reisen mit Ersatzteilen, einigen Laptops, einem mobilen 3D-Drucker und viel Werkzeug – selbst solchem, das man auf den ersten Blick nicht erwartet. Vor jedem Spiel packen wir eine Box mit allem, was im Match benötigt werden könnte – von Akkus bis Schraubendreher.
Was wir erreichen wollen
Die Bodensee Adler konnten bereits in ihrem ersten Jahr in der Soccer-Liga die Europameisterschaft in der 1vs1 Lightweight-Liga des RoboCup gewinnen.
In der aktuellen Saison erreichten wir zudem den 2. Platz in Deutschland in der 2vs2 Open-Liga. Damit gehören wir zu den stärksten Teams in diesem Wettbewerb.
Als nächstes steht für uns die RoboCup-Weltmeisterschaft in Incheon, Südkorea bevor. Dort wollen wir unsere Leistung erneut auf internationalem Niveau unter Beweis stellen und uns an der Weltspitze des Robotik-Turniers etablieren.
Lernen, Technik & Teamgeist bei den Bodensee Adler
Was wir als Team gelernt haben
Eine der wichtigsten Lektionen: Nicht in Details verlieren. Klare Aufgabenverteilung sorgt für Effizienz und verhindert unnötige Diskussionen.
Warum sich die AG lohnt
Die Roboter-AG ist das perfekte Hobby für alle, die sich für Technik und Informatik interessieren – man lernt unglaublich viel und sieht schnell Erfolge.
Was uns am meisten Spaß macht
Definitiv das Programmieren – und zu beobachten, wie sich der Roboter mit jeder Iteration weiterentwickelt und verbessert.
Unser spannendstes Lernerlebnis
Für uns war das Silikon-gießen im Vakuum besonders faszinierend – eine präzise, anspruchsvolle Technik, die wir erfolgreich angewendet haben.
Persönliches über die Bodensee Adler
Was wir tun würden, wenn alles möglich wäre
Wir würden Schutzteile aus Aluminium oder Stahl sowie kompaktere Antriebssysteme mit Getrieben direkt im Rad verwenden. Dadurch könnten wir zusätzlichen Platz im Roboter gewinnen.
Für die Bilderkennung würden wir leistungsstarke Nvidia-Jetsons einsetzen. Damit könnten unsere Roboter Gegner, Ball und Spielfeld noch schneller und präziser erkennen.
Zusätzlich würden wir spezielle Lackierungen testen, um gegnerische KI-Systeme gezielt zu verwirren.
Was uns besonders begeistert
Zu sehen, wie sich unser Roboter Schritt für Schritt weiterentwickelt – das motiviert uns und zeigt, was mit Ausdauer und Technikbegeisterung möglich ist.
Wie wir zur AG kamen
Ganz einfach: Wir sind alle technikinteressiert – da war der Weg zur Roboter-AG klar. Hier konnten wir unsere Ideen frei entfalten.
Mehr von uns finden sie hier:
Instagram: bodensee_adler

